Dezember 31, 2007
Was für eine eindrückliche Bilderstrecke, die SPON heute zu den Strassenkämpfen in Nairobi, Kenia zeigt. Wärend die ganze Welt nach Osten schaut, geht wieder einmal vergessen, welche Schrecken tagtäglich auf dem schwarzen Kontinent stattfinden. Schon gar nicht in Kenia; das Land, welches doch für seine einzigartige Vielfalt Landschafte und wunderschönen Nationalparks bekannt ist und hauptsächlich vom Massentourismus lebt. Nun ist Nairobi Kriegsgebiet, überall fallen Schüsse, Häuser stehen in Flamme, rasende Mobs ziehen durch die Strassen. Grossen Respekt habe ich vor dem verantwortlichen Photograph, der diese Gewalt und diesen Hass auf eine so erschreckend menschliche Weise dokumentiert hat. Man scheint geradezu hineingeworfen in den Wahnsinn. Die alte Phrase “ein Bild sagt mehr als tausend Worte” ist hier mehr als gültig. Und vielleicht schafft es ja bald der eine oder andere, seinen Blick von den turbantragenden ADS-Patienten abzuwenden und hinzuschauen, auf Afrika, den schönsten und grausamsten Kontinent der Welt.
Hier gehts zur Bilderstrecke.
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Verfasst von lebedeph
Dezember 30, 2007
Poa, was für ein Tag. Habe endlich die 15 Seitige Zusammenfassung geschrieben, die ich meinem geschätzten Lernteam scho seit langem schulde. Jetzt schmerzt mir der Rücken, das Denk- sowie das Sitzorgan, aber immerhin, ein Punkt weniger auf der ToDo-Liste. Ich liebe abhaken! Ausserdem war ich einen Sonntag lang produktiv, eigentlich wäre das gleich zwei Haken wert, aber wir wollen mal nicht übertreiben. Dann lieber noch einen anspruchsvollen, dialoglastigen Film gucken. Und als kleine Einstimmung, dass hier:
Der offizielle Die Hard Song! Neu mit vierter Strophe, ganz wie’s sich gehört. “No one dies harder than John McClane…”
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Verfasst von lebedeph
Dezember 29, 2007
Um 19.00h beschloss ich für heute genug gelernt zu haben, packte meine kleine Mappe und die verstreuten Haufen verkritzelter Papierbögen zusammen und machte mich leicht benommen auf den verdienten Heimweg. Die letzten zwei Stunden sind wie im Flug vergangen; den Preis dafür zahlte ich jetzt in Form eines bleiernen Kopfes und plötzlichen Anfällen von Verwirrtheit. Ich stopfte die Blätter in meine Tasche und diese umhängend verliess ich den Büchertempel.
In der Finsternis hängen dicke, triefende Nebelschwaden. Sie umschweben die orangen Strassenlaternen, deren Licht sich in matten Leuchtballen sammelt. Die feuchte, aber kühle und erfrischende Luft weckt meine Geister. Auf dem Weg zur Bushaltestelle noch Musik angemacht.. Uff, wie mühsam, Ferienfahrplan, Bus kommt erst in 12 Minuten. Immerhin schaffe ich den Anschlusszug. Die Musik ist wirklich gut, wieso hör’ ich die jetzt zum ersten Mal? Egal, passt, die Szenerie ist super. Die Nebelschwaden sehen aus wie dicke Rauchwolken. Die Strassenbeleuchtung verleiht dem Himmel über der Stadt einen gedämpften organgen Schimmer , als ob hinter der nächsten Häuserwand ein grosses Feuer wütete. Vereinzelt kreuzen Autos, zerschneiden die nebelne Wand, welche hinter ihnen wieder wirbelnd zusammenschlägt. Ich bewundere dieses Schauspiel. Wirklich, der Song ist klasse! Dort hinter dem Nebel erhellt sich die Strasse ein weiteres Mal. Diesmal kein Auto, der Bus bricht einem grossen Wurmtier ähnlich durch den weissen Vorhang. Keiner sitzt drin. Angst vor dem Feuer? Ich nicht. Todesmutig steige ich in den Bus, heimwärts.
Abwesend sah ich durch das dreckige Fenster die Mittellinie der Strasse unter mir vorbeiziehen, und sang innerlich mit: When you were young…
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Verfasst von lebedeph
Dezember 24, 2007
Und wieder ist es soweit: ein paar Tage Zeit sich einzubilden, die Welt sei stehen geblieben. Obwohl Zeit im Moment meine knappste Ressource ist, schaffe ich es nicht, dieselbige effizient zu nutzen (i.S. der dringenden Prüfungsvorbereitung). Ich brauche eine Lernumgebung, die reiztechnisch steril ist, einen Ort der ungestörten Ruhe. Beim Versuch, mein Zimmer in einen solchen Ort umzuwandeln, bin ich mehrmals gescheitert. Entweder absorbierte mich das Umwandeln so sehr, das ich den Zweck desselbigen vergass oder ich stiess wärend des Umstellens und Kahlmachens auf längst verloren geglaubte Gegenstände, welche mir den Moment viel genüsslicher erfüllen konnten als es sämtliche Lernmaterialien jemals tun könnten. Das neue Jahr scheint für mich also auf jeden Fall einen hektischen Anfang zu nehmen. Aber als Optimist lebt sich’s ja bekanntlich einfacher - also sonst noch was Positives? Nun ja, immerhin habe ich sämtliche Neujahrsvorsätze des letzten Jahres eingehalten. Wie das geht? Man versucht einfach mal, nicht dem allgemein gängigen Bild zu entsprechen. Vorsätze nicht einzuhalten ist ja eigentlich schon In, so nimmt sich jeder Raucher vor aufzuhören, jeder Nichtsportler schwört sich, sich wöchentlich im Fitnesscenter zu entschlacken oder mit dem Trinken aufzuhören usw. Ja, und vielfach scheint es mir, dass dies nur getan wird, um sich später gegenseitig erzählen zu können, wie man gescheitert ist, sich zu trösten und so einander Beistand vorzugaukeln. Mag ich nicht. Deshalb habe ich keinen Vorsatz, sondern nur einen Wunsch: für nächstes Jahr soll einfach alles mal bleiben wie’s ist, ich mach den Rest alleine. Nicht vornehmen, machen. Am besten noch dieses Jahr. Zu tun gibt’s schliesslich genug: Bewerbungsunterlagen für das Austauschsemester ausfüllen, Prüfungen vorbereiten, einige überfällige Bücher lesen, stundenlanges Musikhören oder ab und zu wieder mal eine Runde rennen. Ausserdem hab’ ich mich ein wenig österreichisch verguckt - sehr charmant, auf jeden Fall. Aber ich schweife ab. Schöne Festtage und einen guten Rutsch, ihr tauben Nüsschen!
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Gedanken, Leben |
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Verfasst von lebedeph
Dezember 21, 2007
Was man beim Zeitverplempern nicht alles findet. Dieser Film ist in der Startwoche 2007 der Universität St.Gallen entstanden. Kompliment an das “Medienteam Video”, ist toll geworden. Und für alle die’s verpasst haben, oder einfach noch oder noch einmal sehen wollen, bitteschön:
Ich bleibe derweilen lieber beim Schreiben.
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Studium, Video |
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Verfasst von lebedeph
Dezember 19, 2007
Was für eine wilde Zeit, die letzten Tage habe ich ausschliesslich von Wasser und Brot gelebt. Das einzige was man sich an unserer Uni so regelmässig leisten kann ohne Gefahr zu laufen, von Magenkrämpfen oder plötzlichen Übelkeitsattacken lahmgelegt zu werden. Schliesslich zählt jede Stunde. Ein kleiner Vorgeschmack auf kommenden Arbeitolismus? Ich hoffe nicht.
Die ganzen Mühen haben sich trotzdem gelohnt (trotz eher zähen Prüfungen. Ich habe offensichtlich Mühe, auf unsicherer Wissensbasis zu argumentieren. Aber das ist ein anderes Thema). Heute Abend hat sich der DUKE zurückgemeldet. Ich bin ganz aus dem Häusschen, schliesslich hat er mich spieletechnisch grossgezogen. Mein Spielepate, sozusagen. Unzählige Witze und zynische Kommentare wurden über ihn gemacht, doch nun ist er zurück, und wird euer aller Arsch aufreissen. Come Get Some! Gleich wieder das alte Duke Nukem 3d ausgraben, und jetzt auf die Weihnachtszeit natürlich das passende Addon Nuclear Winter. Wer den Duke nicht kennen sollte: This really pisses me off! Ach das Versteck in der PornoKinoleinwand ist einfach Klasse. Weiss noch wie ich das gefunden habe…damals…*schwelg*
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Computerspiele, Studium |
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Verfasst von lebedeph
Dezember 13, 2007
Die Abwahl Blochers schlägt hierzulande hohe Wellen, alle Medien sind voll davon; es wird soviel spekuliert, die Wettervorhersage nach der Tagesschau wird da schon mal zur Insel der gesicherten Erkenntnis. Nichtsdestotrotz widme ich mich lieber dem Erträumen meiner eigenen Insel. Denn nächsten Montag habe ich meine erste Prüfung zu schreiben — wie bringt man nur ein unzusammenhängendes und gleichzeitig realitätsfremdes Thema in den Kopf? Mein Gedächtnis funktioniert selektiv, sortiert mit latenter Gnadenlosigkeit die Weizen vom Spreu, sprich das Wesentliche vom Rest. Man stelle sich nun vor, das Wesentliche glänzt über die gesamte Thematik hinweg mit permanenter Abwesenheit. Eine Mission Impossible? Vielleicht, aber aufgegeben haben wir ja noch nie. Und wie in jedem schlechten Bild gibt es noch viele andere Fluchtpunkte, durch die mich ablenken und in naiver Sicherheit und Selbstzufriedenheit wiegen lassen kann. Ach schön.
- Sooovieeele Spieeele…
- Ob die Jungs in Bali das schon gesehen haben? Al Gore haut da zwar kräftig auf den Tisch. Mal hoffen, das es was nützt.
- Guitar Heroe III bei Zero Punctuation. Ich mag den Typen. Wie er bloss auf die Idee gekommen ist? Passend dazu auch das witzige GameStar Testvideo. Ganz nebenbei, Guitar Heroe III steht auch auf meinem Wunschzettel. Wer also die Optimus Maximus nicht vermag kann mir also trotzdem noch was schenken. Let’s Rock |_|
- Gerade eben über Bildblog gesurft. Seit langem mal wieder. Irgendwie hat das Ding seinen Charme verloren. Es ist so bunt, so aufmerksamkeitsheischend, so… boulevardmässig! Der Inhalt ist zwar noch derselbe, aber auch hier irgendwie…nichts neues, keine Innovationen. Von den Merchandise-Artikel mal abgesehen. Nicht mehr der alte Reiz des Alternativen, des Nischenjournalismus. Schön, dass es Bildblog noch gibt, mehr aber nicht (mehr).
Und da ist sie auch schon fertig, meine kleine Flucht. Also rasch ins Bett, bevor das lästige Gewissen zu beissen beginnt. Im übrigen steht die operante Entfernung desselben auch ganz oben auf meiner Wunschliste. Irgendjemand?
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Gedanken, Leben, Webwelt |
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Verfasst von lebedeph