Trotzdem nicht nur ein Fluch, das Bologna-System. Nach einer etwas bestimmteren Nachfragen einer meiner zukünftigen Mitreisenden, hat sich die Anrechnungsstelle unserer Uni dazu durchgerungen, uns auch die Pflichtfächer im Austausch anzurechnen. Zwar wurde das Wort „Ausnahme“ schon fast penetrant betont, ist mir aber egal. Sollen sich andere weiter mit Credits, Anrechnungs- und Umrechnungsprozederen rumärgern. Dank meiner Zusatzausbildung in Wirtschaftspädagogik bin ich eine offiziell beglaubigte Ausnahme (was ich schon lange wusste), was mich zur Benützung der Extrabahn qualifizert. Ich danke und wünsche allen weiterhin viel Vergnügen.
Und noch ein wenig Werbung muss ich machen. Für unser Unitheater nämlich, welches bald mit dem Stück „Ladies’ Night“ für ein paar heisse Skandale sorgen wird. Hoffen ich. Dann müsste ich mir nämlich nicht mehr die Nächte auf der Suche nach einer Artikelidee für unsere Studentenzeitung um die Ohren schlagen. Nein, selbstverständlich hege ich keine solchen egoistischen Gedanken, sondern hoffe vielmehr, dass die Jungs & Mädels ihren verdienten Applaus kriegen. Braucht schliesslich eine Menge Mut, seinen guten Ruf und zukünftigen Werdegang für ein Theaterstück aufs Spiel zu setzen. Wobei 10.- CHF für das Stück doch relativ happig ist. Aus studentischer Sicht zumindest. Wo fliesst das Geld denn bitte hin? So wie ich einige der Herren kenne ist der Fall klar. Nun denn, was will man machen. Junge Talente soll man fördern, oder ihnen mit dem Geld ein Leben ohne Schauspielerei ermöglichen. So oder so, eine gute Tat ist’s allemal.




Mai 19, 2008 um 8:19
[...] etwas, bevor ich es vergesse: Heute und nächsten Mittwoch finden die letzten Aufführungen des Studententheaters “Ladie’s Night” in der Grabenhalle St.Gallen Stadt. Eintritt 10.-, was sich als bessere Investition herausgestellt [...]